
Teil I: Kommunikaon/Einladung zur Anhörung
vgl.: https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/exhaus-trier-angeblich-nicht-zugestelltes-schreibengefunden_aid-77478735 https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/akonsbuendnis-exhaus-bleibt-und-stadt-trier-solltenzusammenarbeiten_aid-77621445
Die Kommunikation der Stadt Trier verlief ausschließlich namentlich über die Vertretungsberechgten des Akonsbündnisses per Mail. Der Briefkasten Hornstraße 7 galt als Unterschriensammelbriefkasten und nicht als Postadresse der im jurisschen Sinn vertretungsberechgten Personen. Die Einladung in Briefform war dementsprechend unüblich. Die Vertretungsberechgten haben stattdessen erst durch die Presse erfahren, dass eine Anhörung zum Bürgerbegehren „eXhaus bleibt“ stattfindet. Täglich haben sie auf eine Information über die Modalitäten einer Anhörung bzw. auf eine Einladung im Mailpostfach und im eigenen Briefkasten gewartet.
Sabine Dengel als Vertretungsberechgte zu diesen Vorgängen und den wenig objektiven Darstellungen der regionalen Presse: „Der Trierische Volksfreund hat vor allem den letzten Punkt in einem Arkel verarbeitet und in einem weiteren Artikel am 01.10.2022 erneut aufgegriffen. Zu den Volksfreundartikeln möchten wir kundtun, dass wir eine Richtigstellung erwarten. Für uns ist sehr befremdlich, dass wir in dieser Form als unzuverlässig dargestellt werden und damit auch unser Sachanliegen sabotiert wird. Denn Fakt ist, dass die Einladung an die Vertretungsberechtigten 5 Tage verspätet (Poststempel 20.09.22) nach der offiziellen Einladung zum Stadtrat erfolgte. Eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung entschuldigte sich sogar bei der Vertretungsberechgten des Bürgerbegehrens für die kurzfrisge Einladung. Die Einladung war nicht an die juristischen Vertretungsberechgten adressiert, sondern an den Briefkasten der Unterschriftensammelaktion, obwohl die Adressen der Vertretungsberechtigten der Stadt vorlagen. Vom bisherigen Kommunikationsweg per Mail wurde abgewichen und stattdessen der Postweg gewählt. Die vertretungsberechtigten Personen wurden auch nicht per Mail darüber informiert, dass eine Einladung auf dem Postweg an den Sammelbriefkasten ergangen sei. Als Vertretungsberechtigte des Akonsbündnisses vermisse ich, wie in Kommentierungen zur GemO gefordert, einen „wohlwollenden und unterstützenden Umgang“ sowie eine Kommunikation auf Augenhöhe der Stadt Trier mit dem Aktionsbündnis und namentlich deren Ansprechpartner:innen/Vertreter:innen. Wie die von dem Aktionsbündnis unten aufgeführten Fakten zur Kommunikation der Verwaltung mit dem Bündnis belegen, liegt zwischen dem Anspruch auf „Wohlwollen und lösungsorientierter Kommunikation/Kooperation“ und dem tatsächlichen Vorgehen der Trierer Stadtverwaltung noch ein großes Stück Arbeit. Mein Fazit: Unabhängig von dem Sachanliegen unseres Bürgerbegehrens „Sanierung/Nutzung eXhaus“, sollte ein fairer und angemessener Umgang mit bürgerschaftlichem ehrenamtlichen Engagement doch auch im Interesse der Stadt Trier liegen. „Demokratie stärken“ beginnt genau hier!“
Alle Fakten zur Kommunikation der Stadtverwaltung mit dem Akonsbündnis:
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